Helmstedter Universitätstage

 

Helmstedter Schüler-Universitätstage

und Schülerseminar 2018

Der Schüleruniversitätstag war wieder ein vielversprechender Einstieg in die Helmstedter Universitätstage: Hier sind die Beiträge der Schüler zu diesem Wissenschaftsdiskurs gefragt. Und sie finden ebenso Gehör und Aufmerksamkeit wie die Profis zehn Tage später.

Mittlerweile versammeln sich seit 12 Jahren für einen Donnerstagvormittag etliche Vertreter der Stadt, der Bürgerschaft und des Landkreises sowie über 300 SchülerInnen im Juleum, wo sechs Schüler des Gymnasiums am Bötschenberg und des Julianums die Ergebnisse ihrer Facharbeiten vorstellen.

Für die präsentierenden und für die zuhörenden Schüler stellt der Schüleruniversitätstag eine Brücke zwischen den Bildungsorten Schule und Universität dar. Die Teilnehmer erhalten weitere Ideen im Hinblick auf ihre Zukunftsplanung, die vielen positiven Rückmeldungen stärken sie in ihrer Entwicklung.

Das diesjährige Thema "Revolution!? - Verehrt - Verhasst - Vergessen"  wurde von den Schülern sehr vielseitig untersucht: Neben einem Rückblick in die Renaissance erfolgt die Beleuchtung revolutionärer Bewegungen im 20. Jahrhundert (Russland 1917, das Ende der Republik von Weimar, die Bedeutung der Stasi, Aufarbeitung der Mauerschützen-Prozesse) sowie eine Untersuchung zu Graffiti als Möglichkeit von Protest in der Schülergegenwart. Der Zuhörerschaft wurde also ein breit gefächertes Programm geboten.

Die Referentinnen und Referenten sowie die Moderatoren haben starke Leistungen erbracht. Alle hatten sich intensiv in ihr Thema eingearbeitet und konnten die Zuhörerschaft mit ihrer Fachkenntnis überzeugen. Die anfängliche Nervosität haben die Schüler mit unterschiedlichen Techniken schnell besiegt. „(…) vor so vielen zu sprechen war eine ganz neue Erfahrung. Mir hat es dabei geholfen, mich auf den Inhalt zu konzentrieren um sich dabei nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.“ (Corinna Duck)

Der Stolz, der bei allen während der Auszeichnung und im Anschluss an die Veranstaltung deutlich sichtbar war, war berechtigt.

Insgesamt zeigt sich hier ein gelungener Schulterschluss zwischen der Stadt und der Schülerschaft, wobei sich beide Seiten gegenseitig sehr viel geben. Dadurch wird die Identifizierung der Schüler mit ihrer Stadt gestärkt, und sie werden hoffentlich auch in späteren Jahren an den Universitätstagen teilnehmen.

 

Benita Grüger-Vollheide und

Sanda Pfeiler (Gymasium am Bötschenberg) und

Rainer Kuck (Gymnasium Julianum, Helmstedt)