Helmstedter Universitätstage

Rahmen-Programm 2019

 

 

 

 

© Pandorafilm, Peter Hartwig

Kino-Sondervorstellung

"Gundermann"

 

Donnerstag, 26.09.2019, 19.30 Uhr

im Helmstedter Kino „Roxy Lichtspiele“
Nordertor 2 in Helmstedt

 

 

Der Film zeigt ausgewählte Episoden aus dem Leben des Liedermachers und Baggerfahrers, unter anderem das Bekanntwerden von Gundermanns Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit. Davon ausgehend wird in Rückblenden gezeigt, wie er sich in der DDR politisch einbrachte und wie er mit seiner Frau Conny zusammenfand. Er gewinnt Inspirationen für seine Lieder und Songs, während er auf dem Bagger sitzt und Braunkohle abbaut. Sein Leben und seine Umwelt sind geprägt von Widersprüchen: Seine Arbeit reißt die Erde auf, gleichzeitig beschreibt und besingt er die Schönheiten der Natur. Als überzeugter Kommunist stößt er mit seiner Direktheit und Eigenwilligkeit an Grenzen. Durch seine Tätigkeit für die Staatssicherheit hofft er, Verbesserungen im Arbeitsschutz und bei den Arbeitsbedingungen erreichen zu können, und merkt erst nach der Wende, wie sehr er damit anderen Menschen hätte schaden können. Er erfährt zugleich, dass er auch selbst von Freunden für die Staatssicherheit beobachtet wurde. Sein Vater brach den Kontakt zu ihm ab, weil er seinen Sohn für die eigenen Verfehlungen verantwortlich machte. Als Gundermann selbst Vater wird, fällt es seiner Frau schwer zu akzeptieren, dass er weiterhin so viel Zeit in seine Musik und seine Arbeit investiert.

"Biografischer Film über das kurze und intensive Leben des Baggerfahrers und Liedermachers Gerhard 'Gundi' Gundermann (1955-1998), der in seiner filmisch-musikalischen Form die charakterliche Komplexität des Künstlers ebenso vermittelt, wie die Widersprüchlichkeit des Lebens in der DDR. Die achronologische, mitunter auch assoziative Dramaturgie will über den eigensinnigen Freigeist nicht urteilen, sondern sich von seiner inneren Zerrissenheit berühren lassen. Ein aus Alltagsbeobachtungen entwickelte, in der Hauptrolle kongenial interpretierte Annäherung an einen vielschichtigen Menschen in einem untergegangenen Land".

 

 

© Pandorafilm, Peter Hartwig

 

Podiumsdiskussion

Im Anschluss an dem Film folgt eine Podiumsdiskussion mit dem

Regisseur Andreas Dresen (angefragt)

Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow

Andreas Andresen wird 1963 in Gera geboren. Aufgewachsen in Schwerin, dreht er seit Ende der 70er Jahre eigene Amateurfilme. Dresen studiert von 1986 bis 1991 Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg. Seit 1992 arbeitet er als freier Autor und Regisseur.

Zu seinen Filmen gehören vielfach ausgezeichnete Produktionen wie Nachtgestalten (Deutscher Filmpreis in Silber, 1999), Halbe Treppe (Silberner Bär, 2002), Sommer vorm Balkon (Bayerischer Filmpreis für Beste Regie, 2006), Wolke 9 ("Coup de Coeur" in Cannes, 2009, Deutscher Filmpreis für Beste Regie, 2009), Whisky mit Wodka (Preis für Beste Regie in Karlovy Vary, 2009) und Halt auf freier Strecke ("Prix Un Certain Regard" in Cannes, 2011).
Dresen dreht auch Dokumentarfilme (Herr Wichmann aus der dritten Reihe, 2012) und arbeitet immer wieder am Theater für Schauspiel und Oper.

Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, der Europäischen Filmakademie, Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie und lebt in Potsdam.

 

 

 

 

"Die goldenen 20er" - Musikalische Revue aus Berlin

© Verena Eidel

 

Freitag, 27.09.2019, 20.00 Uhr, im Brunnentheater der Stadt Helmstedt

Casanova Society Orchestra – Das Tanzorchester aus dem

Hotel Adlon

 

Die Zwanziger Jahre werden golden genannt. Sie stehen für eine Zeit, in der alles schon mal da war: Massenmedien, Tanzvergnügen, Ohrwürmer, Finanzkrise (in der Reihenfolge) - alles wie heute, nur besser und: Zum ersten Mal!

Die beste Unterhaltungsmusik aller Zeiten entsprang der Feder von Grothe, Holländer und den Kollos diesseits und Gershwin und Whiteman jenseits des großen Teichs.

Und Andreas Holzmann und das CASANOVA SOCIETY ORCHESTRA holen sie zurück. Mit allem was die Musik schon damals vergoldet hat: Vielseitige Arrangements, virtuose musikalische Fernreisen und komisch bis melancholische Texte.

 

Was waren die Zwanziger? Was sind sie für uns heute? Antworten auf diese Fragen liegen zwischen den Zeilen von Liedern wie "Veronika, der Lenz ist da", "Mein kleiner grüner

Kaktus" oder "Puttin on the Ritz".

 

Kartenvorverkauf

TICKET HOTLINE 0180 60 50 400

www.reservix.de

 

Helmstedt
Konzertkasse Helmstedt, BZ-Service Center 0531 / 166 06

Bürgerbüro Stadt Helmstedt 05351 / 17 17 17

Buchhandel u. Antiquarat Wandersleb 05351 / 59 51 88

Buchhandlung julius.buch, 05351 / 25 11

Königslutter
Buchhandlung Kolbe 05353 / 52 64

Schöningen
Buchhandlung Baumert 05352 / 94 630

 

 

 

 

Führung zur Helmstedter Universitätsgeschichte


Foto: Stadt Helmstedt
Foto: Marita Sterly

mit Museumsleiterin Marita Sterly, M.A.

Samstag, 28.09.2019, 13.30 Uhr, Juleum

 

Nach seiner Thronbesteigung im Jahr 1568 setzte Herzog Julius von Braunschweig und Lüneburg die Reformation in seinem Fürstentum durch. Folglich benötigte er evangelisch ausgebildete Theologen. Dies gab neben der Ausbildung „moderner“ Verwaltungsbeamter und wirtschaftlichen Erwägungen den entscheidenden Ausschlag für eine eigene Universitätsgründung. 1576 wurde die nach dem Herzog „Academia Julia“ benannte Einrichtung mit Genehmigung des Kaisers im verkehrsgünstig an den überregionalen Handelsstraßen gelegenen Helmstedt eröffnet.

 

Berühmte Professoren wurden von anderen Universitäten abgeworben und bald strömten zahlreiche Studenten an die neue Lehranstalt, die die vier Fakultäten: Philosophie, Medizin, Jurisprudenz und Theologie umfasste.

 

Nach ihrer vorübergehenden kurzen Schließung während des 30-jährigen Krieges erlebte die Academia Julia eine zweite Blüte, bevor der unaufhaltsame Abstieg begann. Jérôme Bonaparte, König von Westphalen, ordnete die Schließung der Universität an, 1810 fanden die letzten Vorlesungen statt.

 

Mehr als 400 Professoren haben hier gelehrt. Viele waren Mitglieder eines europäischen Gelehrtennetzwerkes. Zu ihnen zählt Giordano Bruno ebenso wie die Angehörigen der Professorendynastie Meibom, der Polyhistor Hermann Conring, der Sprachgelehrte Hermann von der Hardt, der Friedenstheologe Georg Calixt, der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie Lorenz Heister sowie der bedeutende Theologe und Kirchenhistoriker Lorenz von Mosheim. Die namhaftesten Studenten waren Otto von Guericke und Carl Friedrich Gauß.

 

Während ihrer Führung über den Collegienhof, durch die Aula und die ehemalige Universitätsbibliothek gibt Museumsleiterin Marita Sterly einen kurzweiligen Überblick über die Geschichte dieser ältesten Universitätsgründung in Niedersachsen.

 

 

©Lindner/Sterly

"Von Pakow nach Las Vegas - Musikalische Reise durch (das geteilte) Deutschland und die Welt"

Samstag, 28.09.2019, 21.00 Uhr (Einlass ab 20.00 Uhr)
Kreishaus 1 und Zonengrenz-Museum Helmstedt, Südertor 6, Helmstedt

 

 

Musik zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung im Rahmen der Helmstedter
Universitätstage

 

Teil 1. akustisch

Vor der Grenzöffnung: Musikalische Schlager-Deutschlandreise mit

Werner „flamingstratman“ Lindner und Peter Voigt ,

verstärkt durch Ensemblemitglieder von „Ohrenliebe“ und „Sing mit!“

im historischen Treppenhaus des Kreishauses1

 

Teil 2.elektrisch

Nach der Grenzöffnung: musikalische Weltreise mit den Bands

Red House und Gast Christian Ulrich

Bluespecker

What´s up

im Foyer des Zonengrenz-Museums Helmstedt

 

 

Im ersten, akustischen, Teil lassen Werner Lindner und Peter Voigt mit Gesang und Gitarren den Sonderzug nach Pankow anrollen. Das Duo ist unter anderem durch seine musikalischen Schlager-Weltreisen in bester Erinnerung. Die Reise durch das geteilte Deutschland wird unterhaltsam moderiert von Museumsleiterin Marita Sterly und musikalisch unterstützt durch die Mitglieder der Formationen „Ohrenliebe“ und „Sing mit!“. 

 

Der zweite Teil wird etwas lauter. Nach der Grenzöffnung sind nicht nur Chicago und Las Vegas die Ziele der musikalischen Weltreise. Blues, Bluesrock und tanzbare Musik von Jimi Hendrix, Peter Greens Fleetwood Mac, den Beatles und Kinks bestimmen nun den Abend. Alle beteiligten Bands sind bereits mehrfach in den Kreismuseen aufgetreten und dem Publikum unter anderem durch ihre mitreißenden Auftritte während der Helmstedter Jazz- und Bluesnächte bekannt. 

 

Eintritt frei

 

Zonengrenz-Museum Helmstedt, Südertor 6, 38350 Helmstedt

Tel.: 05351/1211133

kreismuseen@landkreis-helmstedt

 

 

 

 

 

 

"Und plötzlich Demokratie"

© Kerstin Pukall

Kabarett Sebastian Schnoy

Politisches Kabarett zu 70 Jahre Bundesrepublik Deutschland (1949 – 2019)

Samstag, 28.09.2019, 18.30 Uhr
Juleum, Collegienstraße 1, Helmstedt

 

Wer schon mal zu Hause etwas provisorisch befestigt hat, kennt den Effekt: Provisorien halten ewig. So war es auch mit der Bundesrepublik. Die Alliierten überwachten das Experiment als Bewährungshelfer und waren überrascht. Der zweite Demokratieversuch der Deutschen wurde erstaunlich stabil, unaufgeregt und betulich. Nur sieben Kanzler und eine Kanzlerin benötigten sie für 70 Jahre (1949 – 2019), während die Italiener im gleichen Zeitraum 25 Präsidenten verschlissen. Sie machen halt alles gründlich, die Deutschen, die Demokratie ebenso wie die Diktatur. „Und deswegen bleiben sie gefährlich“, meint Kabarettist Sebastian Schnoy in seinem Soloprogramm anlässlich 70 Jahre Bundesrepublik

Sebastian Schnoy ist vielfach ausgezeichneter Kabarettist. Seine Programme, in denen er Politisches in Verbindung mit Geschichte humorvoll beleuchtet, hat er erfolgreich in seinen Büchern aufbereitet. Drei seiner Werke waren Spiegel-Bestseller: „Von Napoleon lernen, wie man sich vorm Abwasch drückt“, „Smörrebröd in Napoli" und „Heimat ist, was man vermisst“. Mit seinen Kabarettprogrammen ist er auf Tournee in Deutschland und in der Schweiz. Er spielte u. a. in den Berliner Wühlmäusen, im academixer in Leipzig, im Theater Fauteuil in

Basel sowie in Alma Hoppes Lustspielhaus und in Schmidts TIVOLI in Hamburg. Unternehmen laden ihn regelmäßig als Keynote Speaker zu ihren Veranstaltungen ein. Schnoy erhielt sieben Auszeichnungen, 3Sat strahlte sein Soloprogramm aus. Er war Gast in der NDR Talk Show, bei Kabarett aus Franken und bei dem SR Gesellschaftsabend. Prof. Dr. Guido Knopp bescheinigte ihm einen liebenswürdigen Blick auf die Völker Europas. Die FAZ nannte sein Programm „politisch erfrischend unkorrekt“.

Weitere Informationen zu Sebastian Schnoy: www.schnoy.de

 

 

Eintritt frei

Aufgrund begrenzter Platzkapazität wird um vorherige Anmeldung gebeten bei:

Stadt Helmstedt

Anja Kremling-Schulz, Markt 1, 38350 Helmstedt

Telefon: (05351) 17-2500,Fax: (05351) 17-7001, info@universitaetstage.de

 

 

Festgottesdienst

St. Stephani Kirche Helmstedt,
Großer Kirchhof 6, Helmstedt

Sonntag, 29.09.2019, 10.00 Uhr

Der Gottesdienst am Sonntag weist auf die enge Verbundenheit von Universität und Kirche hin, die seit den Anfängen besteht. Die Stadtkirche St. Stephani diente lange Zeit zugleich als Universitätskirche und beherbergt zahlreiche Erinnerungen an die Geschichte der Universität. Dazu gehören vor allem die Epitaphe bedeutender Professoren, zum Beispiel von Georg Calixt und Tileman Heshusius, sowie das Epitaph für Joachim Mynsinger von Frundeck, den ersten Kanzler der Universität.

In diesem Jahr hält Herr Prof. Dr. Mathias Wirth vom Institut für Systematische Theologie der Universität Bern die Festpredigt.

© privat

Pfarrerin Sabrina Fröhlich

 

2000

 

Realschulabschluss

2000               Realschulabschluss

2000-2003      Ausbildung zur Verwaltungswirtin

2003-2004      Angestellte im Öffentlichen Dienst

2004-2007      Abitur auf dem Braunschweig Kolleg

2007-2015      Studium der Theologie in Marburg und Berlin

2015-2017      Vikariat in Bahrdorf

Seit 2017        Pfarrerin in der Georg Calixt Gemeinde in Helmstedt

© Universität Bern

Festgottesdienst mit Prof Dr. Mathias Wirth

Geboren 1984 in Dormagen bei Köln

 

Studium der evangelischen und katholischen Theologie sowie Philosophie u.a. in Bonn, Rom, Hamburg und Hannover

 

2011-2012

Lehrer für Religion und Philosophie (Sek. I + II) und Vertrauenslehrer a Gymnasium Josephinum, Bonn

2012-2017

Wissenschaftler Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

2014

Promotion, Leibniz Universität Hannover

2014-2017

Vikariat in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers; 2. Theologisches Examen

2016-2017

Fritz Thyssen Postdoc Fellow, Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin

2017-2018

Fedor Lynen-Postdoc an der Yale Divinity School

seit 2018

Assistenzprofessor (mit tenure track) für Systematische Theologie/Ethik und Leiter der Abteilung Ethik und Diakoniewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Bern

 

Veröffentlichung u.a.:

  • Distanz des Gehorsams. Theorie, Ethik und Kritik einer Tugend (= Religion in Philosophy and Theology 87), Tübingen 2016 (Mohr Siebeck)
  • (mit Heinz–Peter Schmiedebach) Sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige im klinischen Kontext und das Problem von Paternalismus und Täuschung. In: Ethik in der Medizin 28 (2018) (Springer) [im Erscheinen]
  • Trans-Körper. Theologie im Gespräch mit Transsexualität und Transhumanismus. In: Zeitschrift für Evangelische Ethik 62 (2018) 10–30
  • Trost für Untröstliche? Friedrich Rückerts Kindertotengedichte in eschatologischer Perspektive. In: Zeitschrift für Theologie und Kirche 115 (2018) 98–123
  • Trostlose Eschatologie? Zu einer unerledigten Kontroverse über Versöhnung in der neueren Dogmatik. In: Neue Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie 58 (2016) 1–16
  • Eigensinn gefährdet die Güte Gottes nicht. Der Prophet Jona und eine alttestamentliche Kritik des Gehorsams. In: Kerygma und Dogma 60 (2014) 169–189.

 

Sonderheft „Helmstedter Universitätspredigten“

 

Die beim jährlichen Festgottesdienst der Helmstedter Universitätstage in den Jahren 2008 bis 2017 gehaltenen Festpredigten sind als Sonderheft „Helmstedter Universitätspredigten“ bei der Stadt Helmstedt, Fachbereich 25, Tel.: 05351/17-7777, zu einem Preis von 5,00 € erhältlich.

 

Rundfahrt Grenzenlos

Donnerstag, 03.10.2019 "Tag der Deutschen Einheit"

Beginn um 14.00 Uhr ab dem Zonengrenz-Museum Helmstedt, Südertor 6 in Helmstedt
Anmeldungen vorab erbeten.

In Deutschland einmalig erleben Sie mit dem Projekt „Grenzenlos - Wege zum Nachbarn” hautnah deutsch-deutsche Geschichte während einer Rundfahrt, die das Grenzdenkmal Hötensleben als Teil der ehemals undurchlässigen Grenze, die Gedenkstätte Marienborn als Symbol für den durchlässigen Teil der Grenze und einen Besuch im Zonengrenz-Museum Helmstedt umfasst. Diese Rundfahrt wird von einer speziell geschulten Gästeführerin begleitet. Während der Rundfahrt erhalten Sie einen einmaligen Ost-West-Perspektivenwechsel. Die gesamte Rundfahrt dauert 3½ Std. und kostet pro Teilnehmer 17,50 Euro.

Anmeldung/Information:

  • Verein Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e. V.   c/o Stadt Helmstedt
  • Birgit Wippich Tel.: 05351/17-7777, Fax 05351/17-7001
  • www.grenzdenkmaeler.de