Helmstedter Universitätstage

 

 

 

Nachlese
Helmstedter Universitätstage 2017

    

 

Die 23. Helmstedter Universitätstage vom 21. bis 24.09.2017
standen unter dem Thema „Glaube und Gewalt “
 

Die aktuellen weltpolitischen Konflikte, die politische Lage im Nahen Osten, aber auch die politische Stimmung in unserem Land und ganz Europa konfrontieren uns mit grausamen Szenen des Terrors und der Kriege und rufen derzeit eine Diskussion über die Beziehung von Glaube und Gewalt hervor. Inwieweit tragen Religionen zum Frieden auf der Welt bei? Sind Glaubensüberzeugungen die Ursachen der Auseinandersetzungen oder können Religionen zum Frieden und zur Versöhnung beitragen? Wie grausam und gewalttätig kann der Glaube sein und wie anfällig sind dafür monotheistische Religionen? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich die Helmstedter Universitätstage in diesem Jahr.

Das Grußwort am Eröffnungstag sprach der neue Präsident der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth. Das Rahmenprogramm umfasste eine Kinosondervorstellung „Boxhagener Platz“ mit anschließender Podiumsdiskussion unter Teilnahme des Roman- und Drehbuchautors Prof. Torsten Schulz, eine Lesung mit Lutz Seiler aus seinem Buch „Kruso“, eine Führung zur Helmstedter Universitätsgeschichte mit Frau Museumsleiterin Marita Sterly M.A., ein Konzert „Auf den Spuren Luthers“ mit Sarah Kaiser in St. Marienberg sowie einen Festgottesdienst in der St. Stephani Kirche mit Festpredigt von Frau Dr. Ruth Conrad von der Humboldt-Universität zu Berlin.

Neben dem wissenschaftlichen Leiter der Helmstedter Universitätstage, Herrn Prof. Dr. Martin Sabrow, referierten die namhaften Fachhistoriker Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Graf, Dr. Klaus Große Kracht, Prof. Dr. Thomas Großbölting, Dr. Pascal Eitler und Prof. Dr. Detlef Pollack. Die Abschlussdiskussion führte Prof. Dr. Martin Sabrow mit Prof. Dr. Christina von Braun und Hamideh Mohagheghi zum Thema "Religionen und Gewalt in der Gegenwart" unter reger Beteiligung des Publikums.

Die Veranstaltung besuchten pro Programmpunkt bis zu 300 Personen. 

 

Fotos: Stadt Helmstedt und Andreas Greiner-Napp